Über mich

Wer ich bin
Ich bin Lennard Henze, Software-Engineer und Geschäftsführer der Henze Ventures GmbH. Geboren und aufgewachsen in Berlin, lebe ich inzwischen mit meiner Frau in Bochum – wie es dazu kam, steht weiter unten. Mathematik habe ich an der Humboldt-Universität zu Berlin studiert, und diese Art, Probleme in Strukturen zu denken, prägt bis heute, wie ich an Software herangehe.
Ein Laptop ohne Betriebssystem
Mein Weg zur Software begann nicht mit einem Informatikkurs, sondern mit einem Lenovo L14. Ich hatte 2016 gerade angefangen, Mathematik zu studieren, brauchte einen Laptop und suchte mir als Student mit begrenztem Budget ein Angebot von Lenovo aus – überseh beim Bestellen aber, dass das Gerät ohne Betriebssystem kam.
Von Windows war ich ohnehin genervt, also installierte ich kurzerhand Ubuntu. Das war als Übergangslösung gedacht und endete in einem Rabbit Hole: Vieles, was ich unter Windows nie verstanden hatte, ergab unter Linux auf einmal viel mehr Sinn. Aus zwei Jahren Ubuntu wurden viele Jahre Arch Linux, heute läuft bei mir NixOS. Der Laptop ist längst ausgetauscht, die Neugier ist geblieben.
Werdegang
Angefangen habe ich am inpro, einem Berliner Forschungsinstitut, wo ich neben dem Studium Software für Fahrzeugtechnik-Forschung entwickelt habe. Danach habe ich für einen deutschen Automobilhersteller Datenplattformen gebaut – von der Ingestion über Data-Science- Infrastruktur bis zum Monitoring.
Irgendwann wollte ich es etwas ruhiger haben: Ich habe Familie im Ruhrgebiet, Bochum hat mir bei den Besuchen immer gut gefallen, und 2023 bin dann hierher gezogen. Seit 2025 entwickle ich unter dem Dach der Noppenwerk eigene Produkte: eine Plattform rund um Klemmbausteine, mit KI-gestützter Modellgenerierung, Community und eigenem Handel.
Wie ich arbeite
Ich arbeite eigenständig und direkt: schnell in neue fachliche und technische Domänen eingearbeitet, von der Konzeption bis zum produktionsnahen Ergebnis, mit klarer Kommunikation gegenüber Entwicklern und Fachbereichen gleichermaßen. Software Engineering, Datenverarbeitung und Produktdenken sind für mich keine Trennlinien, sondern ein zusammenhängendes Handwerk. Moderne KI-Werkzeuge nutze ich bewusst als Teil davon – ohne die Grundlagen aus den Augen zu verlieren. Open Source gehört für mich selbstverständlich dazu, im Job wie privat.
Abseits vom Code
Ich koche gern – bevorzugt Dinge, die Zeit brauchen, etwa dasRoggensauerteigbrot, dessen Rezept es auch auf dieser Website gibt. Ich spiele Klavier und ich jogge, Marathon-Bestzeit: 3:34:07. Und weil Selbstbauen einfach Spaß macht, läuft bei mir zu Hause einiges über Home Assistant.